Vita

Als Flötist und Cembalist widmet sich Thomas Wormitt seit einigen Jahren der Aufführung von Musik mit zeitgenössischem Instrumentarium. Er studierte an der Folkwang Universität der Künste in Essen Musikpädagogik, Querflöte, Traversflöte, Generalbass und historische Tasteninstrumente. Zu seinen prägendsten Lehrern zählen Gunhild Ott, Michael Schmidt-Casdorff, Wolfang Kostujak und Christian Rieger.

Während des Studiums mit Schwerpunkten Neue und Alte Musik wurde er mit dem Folkwangpreis ausgezeichnet und war Stipendiat von Yehudi Menuhin LiveMusicNow e.V. und Jeunesses Musicales. Mit seinem Kammermusikensemble Les Visionnaires erhielt er den Gebrüder-Graun-Preis, mit dem 2014 gegründeten Cicerone Ensemble erhielt er den Förderpreis der Köhler-Osbahr-Stiftung und wurde beim Deutschen Musikwettbewerb in Lübeck mit dem Stipendium des DMW ausgezeichnet und war Teil der 60. Bundesauswahl Konzerte junger Künstler. Bei zahlreichen Konzerten in ganz Deutschland begeisterte das Ensemble bundesweit Konzertpublikum und Presse gleichermaßen. Die Debüt-CD des Trios ist 2019 bei GENUIN erschienen und wird sehr positiv in Rundfunk und Fachpresse besprochen.

Thomas Wormitt spielt international als Flötist bei Konzerten, Opern- und CD-Produktionen in namhaften Orchestern wie Balthasar-Neumann-Ensemble, Das Neue Orchester, Harmonie Universelle, Capella Augustina oder dem Orchester des 18. Jahrhunderts. Als Cembalist trat er solistisch u.a. beim Rolandseck-Festival, als Korrepetitor beim Haydn-Festival der Brühler Schlosskonzerte und als Continuo Spieler bei Konzerten an Rhein und Ruhr in Erscheinung. Zusätzlich zum Orchester- und Solospiel pflegt er Kammermusikprojekte in wechselnden Besetzungen.

Neben der künstlerischen Tätigkeit liegt Thomas Wormitt auch die Weitergabe seiner Kenntnisse am Herzen. So unterrichtet er Aufführungspraxis in Köln und Wuppertal, Cembalo in Dortmund und Querflöte in Xanten und Essen.